Zu jedem Anlass

Das Magazin von WoodForU

Wann überreicht man Trauzeugen das Geschenk?

Viele Brautpaare sind sich unsicher wann der beste Zeitpunkt ist, das Geschenk den Trauzeugen zu überreichen.

Hier ein paar Vorschläge:

  • Man solle sich ein paar Minuten Zeit finden um das Geschenk überreichen.
  • Ein gute Gelegenheit ist z.B. der Sektempfang.
  • Man kann das Geschenk auch nach der Hochzeit überreichen.
Sekt-Empfang
Wann überreicht man Trauzeugen das Geschenk?

Den richtigen Zeitpunkt finden

Eine Hochzeit ist meist durchgeplant. Man sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen um den Trauzeugen die Geschenke in Ruhe zu geben. Das ist viel persönlicher als es nebenbei zu schenken. Hier ein paar Ideen:

  • beim Sektempfang
  • nach dem Fotoshooting
  • nach der Rede

Wenn es am Hochzeitstag nicht klappt, kann man das Geschenk ruhig auch später überreichen. Zum Beispiel:

  • am nächsten Tag beim Frühstück
  • nach den Flitterwochen

Trauzeuge unter 18 – geht das?

Viele Hochzeitspaare fragen sich ob sie einen minderjährigen Trauzeugen haben kännen.

Nun, kann der Trauzeuge unter 18 sein? Der Gesetzgeber schreibt beim Standesamt keine Trauzeugen mehr vor. Werden aber Trauzeugen benannt, so müssen sie mindestens 18 Jahre alt sein.

Trauzeuge unter 18

Gesetzliche Bestimmung

Seit dem 1. Juli 1998 sind Trauzeugen in Deutschland nicht mehr notwendig um eine rechtsgültige Ehe zu schließen. Nach dem BGB können bis zu zwei Trauzeugen benannt werden. Diese müssen jedoch mindestens 18 Jahre alt sein.

Eigene Kinder als Trauzeugen

Wenn man sein eigenes Kind als Trauzeuge haben möchte muss diese auch volljährig sein. Hier gibt es keine Ausnahmen vom Gesetzgeber.

Voraussetzungen für Trauzeugen

ein Trauzeuge muss

  • volljährig und nicht bevormundet sein
  • einen gültigen Lichtbildausweis besitzen
  • die Sprache verstehen um die Trauung zu bezeugen

Gut zu wissen:

  • Ein Trauzeuge muss nicht den gleichen Glauben wie das Brautpaar haben.
  • Trauzeugen dürfen mit der Braut/Bräutigam verwandt sein.

Wie oft darf man Trauzeuge sein?

Du warst schon mal Trauzeuge und wurdest nochmal gefragt? Nun wie oft darf man eigentlich Trauzeuge sein? Hier die Antwort kurz und knapp:

Man darf so oft wie man möchte Trauzeugin / Trauzeuge sein. Der Gesetzgeber schreibt beim Standesamt keine Trauzeugen mehr vor.

Wie oft darf man Trauzeuge sein?
Gute Frage: Wie oft darf man Trauzeugin / Trauzeuge sein?

Gesetzliche Regelung

Seit dem 1. Juli 1998 sind Trauzeugen in Deutschland nicht mehr notwendig um eine rechtsgültige Ehe zu schließen. Demnach wird gar nicht geprüft wer, wann, wie oft Trauzeuge war. Nach dem BGB können bis zu zwei Trauzeugen benannt werden. Diese haben jedoch keine gesetzlich festgelegte Verpflichtungen.

Wie viele Trauzeugen sind erlaubt?

Manch einer hat gar keinen, andere wollen dafür gleich mehrere: Trauzeugen. Tatsächlich spielen Trauzeugen noch heute eine wichtige Rolle bei einer Hochzeit. Umso wichtiger ist die Entscheidung, wer Trauzeuge wird. Aber wie viele Trauzeugen sind in Deutschland erlaubt. Fest steht: Die Anzahl an Trauzeugen ist tatsächlich für Standesamt und Kirche unterschiedlich geregelt. 

Anzahl Trauzeugen beim:

  • Standesamt: bis zu zwei Trauzeugen
  • Katholische Kirche: mindestens zwei oder mehr Trauzeugen
  • Evangelische Kirche: Trauzeugen sind keine Pflicht, es geht auch ohne
  • Freie Trauung: Anzahl der Trauzeugen ist frei wählbar, sollte aber sechs nicht überschreiten 

Ja, die Wahl des Trauzeugen ist eine sehr wichtige Entscheidung, schließlich bezeugt er mit seiner Unterschrift die Eheschließung und spielt eine große Rolle bei den Vorbereitungen der Feier selbst. Umso ratsamer ist es, sich vorab genau zu überlegen, wie viele Trauzeugen man berufen möchte und wer es werden soll.

Zwischen Familienmitgliedern und engsten Freunden können sich viele Brautpaare nicht entscheiden, wer die Ehre des Trauzeugen erwiesen bekommen soll. Im folgenden möchten wir Hilfestellung geben, um die Entscheidung eventuell zu erleichtern: wo sind wie viele Trauzeugen erlaubt und möglich?

Braucht man zwei Trauzeugen?

Die Rolle des Trauzeugen ist tragend bei einer Hochzeit. Eigentlich gehört er dazu, wie das Brautpaar selbst. Oft ist es aber so, dass man sich nicht entscheiden kann und am liebsten gleich zwei Trauzeugen benennen möchte. Gängig ist es, dass sowohl die Braut als auch der Bräutigam jeweils einen Trauzeugen oder eine Trauzeugin haben. Aber ist das wirklich nötig?

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Nein. Heutzutage ist es meistens ein eher symbolischer Akt, einen Trauzeugen zu benennen. Es ist ein Zeichen von Freundschaft, Verbundenheit und Vertrauen – eben eine große Ehre.

Einzig und allein in der katholischen Kirche ist es vorgeschrieben, mindestens zwei Trauzeugen dabei zu haben. Bei standesamtlichen oder evangelischen Trauungen sowie bei den freien Zeremonien sind Trauzeugen keine Pflicht mehr.

Man kann also klar sagen, dass man zwei Trauzeugen nicht unbedingt braucht, es sei denn man heiratet katholisch.

Aber viele Menschen möchten eben auch zwei Trauzeugen. Weil es dazugehört und weil die Trauzeugen wichtige Aufgaben übernehmen (und die Eheschließung bezeugen). Trauzeugen sind den gesamten Hochzeitstag über ganz nah beim Brautpaar, bilden sozusagen die rechte Hand und sie sind auch ein wichtiger Ansprechpartner für die anderen Gäste.

Ein Trauzeuge hat die Trauringe, hält den Brautstrauß während der Trauung, bezeugt mit seiner Unterschrift die Eheschließung, halten Reden, planen die Feier und so weiter. Vor der Hochzeit sind sie wichtige Ratgeber, beispielsweise bei der Planung des Junggesellenabschiedes oder beim Kauf des Brautkleides. Sie helfen einfach sowohl vor als auch während der Hochzeit bei allen wichtigen Belangen. Auch wenn es kein Muss ist, sind zwei Trauzeugen somit durchaus nachvollziehbar. 

Wie viele Trauzeugen beim Standesamt?

Tatsächlich war es bis Ende der 1990er Jahre noch gesetzlich vorgeschrieben, dass zwei Trauzeugen benannt werden müssen, wenn man sich für eine standesamtliche Hochzeit entschließt.

Es ist mittlerweile aber auch erlaubt, ohne Trauzeugen zu heiraten. Gängig sind aber zwei Trauzeugen – einer für die Braut und einer für den Bräutigam.

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Viele Brautpaare möchten diese alte Tradition auch im Standesamt beibehalten. Hier ist lediglich zu beachten, dass der Trauzeuge mindestens 18 Jahre alt ist und einen Personalausweis bei der Trauung dabei hat.

Es gibt immer wieder das Gerücht, dass im Standesamt (fremde) Trauzeugen gestellt werden, wenn man selbst keine benannt hat. Das stimmt aber nicht. Ein Brautpaar kann auch ganz allein und ohne Trauzeugen heiraten. 

Sind 4 Trauzeugen beim Standesamt erlaubt?

Es gibt tatsächlich eine Einschränkung bei standesamtlichen Trauungen: das Maximum an Trauzeugen für das Standesamt liegt bei zwei. Also mehr als zwei Trauzeugen dürfen nicht benannt werden.

Übrigens gibt es keine Vorgabe, dass die Braut eine Frau und der Bräutigam einen Mann als Trauzeugen benennen muss. Das Geschlecht ist frei wählbar, weshalb nicht selten zwei Frauen oder zwei Männer die Trauzeugen sind. 

Wie viele Trauzeugen in der Kirche?

Obwohl allein die standesamtliche Trauung vor dem Gesetz gilt, legen viele Paare Wert auf eine Hochzeit in der Kirche. Sie möchten auch vor Gott ihre Ehe beschließen. Bei kirchlichen Trauungen kommt es darauf an, ob man katholisch oder evangelisch heiratet. Denn hierbei gibt es tatsächlich Unterschiede.

Katholische Kirche

Die katholische Kirche ist etwas strenger und setzt zwei Trauzeugen als Pflicht fest. Dabei spielt es aber keine Rolle, ob dieser selbst katholisch, Atheist oder evangelisch ist. Katholisch getauft beziehungsweise Mitglieder der katholischen Kirche muss nur das Brautpaar sein. 

Evangelische Kirche

Evangelische Trauungen sind etwas lockerer und richten sich eher nach dem Gesetz. Das heißt, es kann auch ohne Trauzeugen (evangelisch) kirchlich geheiratet werden oder aber mit bis zu vier Trauzeugen. Allerdings sollte vorab mit dem Pfarrer über die Anzahl der Trauzeugen gesprochen werden. Traditionell werden aber bei der evangelischen Trauung zwei Trauzeugen benannt. Die Trauzeugen bei evangelischen Trauungen haben keine kirchenrechtliche Funktion, wie es bei den katholischen Trauungen der Fall ist. Deshalb können keine oder ein bis vier Trauzeugen in der Regel problemlos benannt werden. Auch bei den evangelischen Trauungen muss der Trauzeuge nicht der Kirche angehören, sollten aber mindestens 14 Jahre alt sein. 

Freie Trauung: Wie viele Trauzeugen darf man haben?

Freie Trauungen werden immer beliebter, weil das Brautpaar auf diese Weise ihre Zeremonie so gestalten kann, wie es möchte. Freie Trauungen können überall stattfinden, unabhängig von der Konfession und außerhalb von oftmals langweiligen Standesämtern.

Daher ist es auch erlaubt, bei der freien Trauung bis zu sechs Trauzeugen zu benennen. Das hat vor allem für Hochzeiten in großem Stil Vorteile, denn nicht selten möchten die Bräute mehrere Brautjungfern oder Trauzeugen benennen. Aber auch hier ist es statistisch gesehen üblich, nicht mehr als zwei Trauzeugen dabei zu haben. Tradition schlägt eben jeden Trend. 

Unterschiedliche Trauzeugen beim Standesamt und Kirche/freie Trauung

Prinzipiell ist es möglich, beim Standesamt andere Trauzeugen zu benennen als in der Kirche oder bei der freien Trauung. Allerdings sollte dies vorab mit dem Standesbeamten, dem Pfarrer und/oder dem freien Redner abgesprochen werden. Aber solange man sich an die jeweiligen Regeln oder gesetzlichen Bestimmungen hält, dürfte das kein Problem darstellen. Und es ist eine wunderbare Gelegenheit, gleich mehreren Menschen eine Freude zu machen, in dem man sie zu Trauzeugen ernennt und niemand kommt zu kurz. 

Zusammenfassung

  • Beim Standesamt sind Trauzeugen keine Pflicht mehr. Es sind aber maximal zwei Trauzeugen erlaubt
  • Bei katholischen Trauungen sind mindestens zwei Trauzeugen Pflicht.
  • Bei evangelischen Trauungen sind Trauzeugen keine Pflicht mehr
  • Bei freien Trauungen können bis zu maximal sechs Trauzeugen benannt werden
  • Bei standesamtlichen und freien Trauungen muss der Trauzeuge mindestens 18 Jahre alt sein
  • Bei kirchlichen Trauungen müssen die Trauzeugen mindestens 14 Jahre alt sein
  • Die Konfession der Trauzeugen ist bei kirchlichen Trauungen nicht relevant
  • Man kann bei mehreren Trauungen verschiedene Trauzeugen benennen, sofern man dies mit Standesbeamtem/Pfarrer/freiem Redner abstimmt 

Was zieht man als Mann zur Taufe an?

Oft fragen sich gerade die Männer, welcher Kleidungsstil der Taufe angemessen ist. Generell kann man sagen: Was zur Familie passt, ist erlaubt. Von schicker Taufe im Anzug bis zu einer lockeren Zeremonie mit schickem Cardigan und Jeans, am besten richtet man sich nach dem Stil der Familie.

Das kann man zur Taufe anziehen: Anzug in gedeckten Farben

Das perfekte Outfit zur Taufe für Männer im Schnelldurchlauf:

  • Als Herr trägt man bei der Taufe am besten einen Anzug in gedeckten Farben.
  • Das Hemd sollte dabei möglichst hell sein.
  • Außerdem ist gegebenenfalls eine Krawatte oder Fliege möglich.
  • Ist kein Anzug zur Hand oder entspricht er nicht dem eigenen Stil, sind auch eine gepflegte Hose und ein eleganter Blazer möglich.
  • Die Schuhe sollten elegant und gepflegt sein. Am besten sind Leder-oder Lackschuhe, gern in braun oder schwarz. Sneaker sind nur in Ausnahmen und unter der Prämisse sehr klassischer, gepflegter Exemplare angemessen.
  • Sollten die Temperaturen es erforderlich machen, kann gern ein eleganter, gepflegter Mantel getragen werden. Im Frühling empfiehlt sich ein Trenchcoat. 

Ganz generell gilt: Die Eltern sollten in Sachen Stil den Takt angeben. Daher sollten Sie als Gast durch ihr Outfit nicht der Familie die Show stehlen, sondern sich so stylen, dass es der ganz individuellen Taufe gerecht wird.

Im Zweifel kann gern nachgefragt werden, denn das zeigt, dass auch das Outfit der besonderen Zeremonie gerecht werden soll. Allerdings gibt es ganz grundsätzliche Regeln, an denen Sie sich im Vorfeld der Taufe gut orientieren können. Dabei kommt es auf den Status, den Grad der Beteiligung an der Zeremonie und auch auf ganz allgemeine Stil-Regeln an.

Doch keine Sorge, all diese Regeln sind im Folgenden nach Rolle und Kleidungsstück aufgeschlüsselt. So kann der Taufe ganz entspannt und ohne Gefahr eines modischen Faux-Pas entgegengeblickt werden.

Der stolze Vater – Stilvorbild für die Taufgäste

Als Vater ist man maßgeblich an der Planung der Taufe beteiligt. Doch natürlich ist die Rolle der Eltern eine besonders exponierte, schließlich sind sie die Eltern des Täuflings. Daher kann der Vater als stilistisches Vorbild für die Gäste fungieren. Ganz grundsätzlich kann festgehalten werden, dass ein Anzug in gedeckten, schlichten Farben eine gute Wahl darstellt. Außerdem kann der Vater gern eine Krawatte tragen. Doch auch eine sportlich-elegante Kombination aus gepflegter Jeans, Stoffhose oder Chinohose mit Jackett sind möglich und werden dem förmlichen Rahmen der Kirche völlig gerecht. Ihr Outfit ist damit Maßstab für den Rest der männlichen Gäste, denn in Deutschland gilt es als unhöflich, die Hauptpersonen einer Veranstaltung zu überstrahlen. Geben Sie daher durch Ihr Outfit den gewünschten modischen Ton an.

Passend zum Thema: Was zieht man als Vater zur Taufe an?

Passender Anzug für jeden Anlass
Passend zu jedem Anlass: Anzug mit einem weißen Hemd

Der Taufpate – Eine der Hauptpersonen

Der Taufpate steht bei der Taufe ganz besonders im Mittelpunkt. Schließlich verspricht er, den Täufling durch sein ganzes Leben zu begleiten und zusätzlich zu den Eltern eine Vertrauensperson zu sein. Daher darf sich der Pate als Stilvorbild gern den Vater des Täuflings nehmen und gleichermaßen elegant erscheinen.

Oft wird geraten, dass der Taufpate eine Krawatte tragen sollten. Dies gilt natürlich nur unter der Prämisse, dass auch der Vater im Anzug und Krawatte erscheint. Ansonsten ist es eine Frage der Absprache, ob die Eltern damit einverstanden sind, dass Sie als Taufpate deutlich eleganter erscheinen. Sollte Ihr Stil jedoch generell eleganter sein, können Sie davon ausgehen, dass ein solches Erscheinen auch auf der Taufe erwartet, akzeptiert und geschätzt wird. 

Der Großvater – Folgen Sie dem Stil Ihrer Kinder

Der stolze Großvater gehört zwar zur engen Familie, das Hauptaugenmerk liegt bei der Taufe jedoch auf den Eltern des Täuflings und natürlich auf dem neuen Familienmitglied selbst. Daher sollten Sie als Großvater unbedingt den Kleiderwünschen der Familie entsprechen und Ihren Kindern und Enkeln keine Förmlichkeit oder Lässigkeit aufzwängen, die diese für die Taufe nicht vorgesehen haben.

Konkret heißt das: Findet die Taufe im lässigen Rahmen statt, können Sie getrost den Anzug im Schrank lassen und in einer schönen, legeren Kombination aus Hose und Blazer erscheinen. Legen die Eltern des Täuflings umgekehrt viel Wert auf elegante Kleidung, sollten Sie nicht in Ihrem Lieblings-Heavy-Metall-Shirt erscheinen, auch wenn dieses Ihrem sonstigen Stil entspricht.

Etwas anderes gilt natürlich, falls Sie dies vorher mit der Familie absprechen und Ihr Markenzeichen als Ausdruck Ihres persönlichen Charakters gefragt und geschätzt wird. Wie immer gilt also: Etwas weniger auffällig stylen als die Hauptpersonen des Tages und im Zweifel nachfragen. Damit drücken Sie Ihren Respekt für die Taufe und die beteiligten Personen aus. 

Outfits für Taufgäste – Den schönen Tag entspannt genießen

Als Gast ist es besonders wichtig, das allgemeine Gefühl der Taufe zu treffen. Sie möchten vermutlich nicht unangenehm aus den Gästen herausstechen, sondern sich wohlfühlen und den Tag entspannt genießen. Daher gilt auch hier, dass sich die Gäste am Stil des Vaters und des Taufpaten orientieren können, um das eigene Outfit angemessen zu gestalten.

Ansonsten sollten Sie sich aber unbedingt wohlfühlen, es ist also völlig übertrieben, sich extra für die Taufe einen Anzug zu kaufen, sollte dies nicht Ihrem Stil entsprechen.

Sie als Gast werden aufgrund Ihrer Persönlichkeit eingeladen und wertgeschätzt, daher sollten Sie sich nicht verstellen müssen. Eine Ausnahme bilden dort nur sehr formelle, große und traditionelle Taufzeremonien, bei denen ein Dresscode vorgeschrieben ist. 

Entspannt und doch Stilvoll

Jeans oder Hosen – ist bei einer Taufe beides angemessen?

Jeans sind der All-Rounder für den Alltag. Die bequemen Hosen aus Denim begleiten uns fast schon unser ganzes Leben lang. Da ist es nur natürlich, dass auch bei festlichen Anlässen oftmals zur Jeans gegriffen werden möchte. Allerdings ist dies nur unter bestimmten Umständen angemessen.

Jeans sind ursprünglich Arbeitshosen. Daher sind sie im engeren Sinne nicht als formelle, festliche Kleidung zu beschreiben. Mittlerweile lockern sich Dresscodes jedoch immer mehr auf, sodass bestimmte Outfits die Jeans zur eleganten Hosenalternative bestimmen können. Die Jeans sollte dabei ohne Locher und in einem guten Zustand sein. Außerdem ist das klassische, auffällige Denim-Blau eher zu vernachlässigen. Eine gute Wahl sind gleichmäßig gefärbte Jeans in Schwarz, Grau oder einem dunklen, eleganten Blau mit nicht zu auffälligen Nieten.

Unter der Voraussetzung, dass Jeans sich im Gesamtstil des Outfits passend integrieren, können sie so problemlos zur Taufe getragen werden. 

Der Hingucker: Krawatte oder Fliege?

Die Fliege wird immer seltener. Während sie früher oft zu besonders eleganten Anlässen getragen wurde, gilt sie heute eher als „Hipster“-Accessoire. Doch ganz generell ist die Fliege noch immer eine Alternative zur Krawatte. Allerdings nur, wenn es um Abendveranstaltungen geht, denn tagsüber wird die Fliege eher nicht getragen. Dazu gilt sie schlicht als zu elegant.

Allerdings stellt dies, wie immer, lediglich die modische Grundregel dar. Sollte die Fliege Ihr Markenzeichen sein, wird sie wohl von den Eltern erwartet werden und man wird sich freuen, Sie in Ihrem Signature Outfit zu sehen. 

Die perfekten Schuhe für das Taufoutfit

Meist findet die Taufe in einem recht förmlichen Rahmen statt. Allerdings besitzt heutzutage nicht jeder Mann eine Garnitur an Anzügen und eleganten Lederschuhen, besonders, wenn es beruflich nicht nötig ist. Daher können auch die passenden Schuhe für eine Taufe eine echte Herausforderung darstellen.

Grundsätzlich sind Leder- oder Lackschuhe, wie sie zum Anzug oder im Büro getragen würden, eine gute Wahl.

Die Farbe ist dabei variabel. Sind Sie stilistisch sicher, können Sie gern zu braunen Schuhen greifen, sollte die Feier vor den Abendstunden beendet sein. Braun verträgt sich nämlich nur schlecht mit Kunstlicht. Ansonsten ist schwarz die sichere und jederzeit angemessenen Wahl.

Falls Sie elegante Schuhe nicht besitzen, können unter bestimmten Umständen auch klassische Sneaker möglich sein, falls der Rahmen und der Stil der Eltern dies zulässt oder Sie vorher mit Ihnen in Absprache getreten sind.

Ihre Sneaker sollten jedoch sauber, schlicht und nicht zu sportlich sein. Je näher sich die Schuhe optisch an Sportschuhe annähern, umso weniger sollten Sie bei der Taufe getragen werden. 

Welche Accessoires können das Outfit abrunden?

Wie bereits erläutert, sind Krawatten ein gutes Accessoire zur Abrundung eines Tauf-Outfits. Außerdem können Sie natürlich die Accessoires tragen, die täglich Ihr Outfit ergänzen. Uhren und dezenter Schmuck sind daher unbedingt erwünscht, sollte dies Ihrem Stil entsprechen.

Gerne können Sie auch eine Kopfbedeckung tragen. Diese sollte in der Kirche jedoch in jedem Falle abgenommen werden, denn es gilt nach wie vor als unhöflich, in geschlossenen Räumen eine Kopfbedeckung zu tragen. Außerdem sollte die Kopfbedeckung dem allgemeinen Stil der Feier entsprechen. Die lässige Kappe sollte also eher im Schrank bleiben und stattdessen zum sommerlichen Strohhut gegriffen werden, sollte dies zur Jahreszeit und der Taufe passen.

Zum Hemd dürfen Sie gern zu Manschettenknöpfen greifen, sollte es sich um ein sehr formelles Hemd handeln. Dabei ist zu beachten, dass sich die Farbe unbedingt mit den Farben der restlichen Schmuckstücke vertragen muss.

Den Blazer oder das Jackett darf gern ein Einstecktuch zieren. Dieses ist nämlich immer dann angemessen, wenn Sie eine solche Jacke tragen. Auch eine Krawatte ist keine zwingende Voraussetzung für ein Einstecktuch. Das Tuch sollte allerdings nie aus dem gleichen Stoff bestehen wie die Krawatte.

Auch ein Mantel oder Trenchcoat kann gern getragen werden. Von Funktionsjacken oder dicken Daunenanoraks sollte jedoch abgesehen werden, ein eleganter Wintermantel oder ein beigefarbener Trenchcoat stellen hier die bessere Wahl dar. 

Was zieht man als Vater zur Taufe an?

In diesem Ratgeber möchten wir eine Hilfestellung für alle Väter geben, die ihr Kind durch die Taufe begleiten möchten. Schließlich möchte auch man(n) sich für diesen schönen Anlass richtig kleiden.

Passender Anzug für jeden Anlass
Passend zu jedem Anlass: Anzug mit einem weißen Hemd

Nun was kann man als Vater zu einer Taufe anziehen? Hier ist eine Checkliste mit allen wichtigen Punkten vorab: 

  • Anzug oder Jackett in gedeckten Farben oder klassisch schwarz
  • Helle Hemden, je nach Jahreszeit kurz- oder langärmlig
  • Anzughose, ordentliche Jeans in Schwarz oder Stoffhosen
  • Leder- oder Lackschuhe in den passenden Farben
  • Fliege oder Krawatte, je nach Geschmack und Typ 
  • dezente Accessoires

Das sollte man zu einer Taufe nicht anziehen:

  • Jeans und T-Shirt
  • Zu sportlicher Look
  • Auffällige Accessoires, großer Schmuck
  • Sportschuhe und Sneakers

Eine Taufe ist nicht nur ein willkommen heißen in der kirchlichen Gemeinde, sondern vor allem ein Anlass, Familie und Freunde einzuladen und das Kind (meist das erste Mal) der Gemeinschaft vorzustellen.

In der Regel steht bei einer Taufe das Kind im Vordergrund – und somit auch die Eltern. Wenn man sein Kind das erste Mal Familie und Freunden präsentiert, möchte man eben eine gute Figur machen. Taufen sind oft klein gehaltene Feiern im Laufe des Tages, weshalb auf die ganz festliche Kleidung ruhig im Schrank bleiben kann. Denn: für diesen Anlass ist weniger oft mehr. 

Aber was genau heißt das? Was trägt denn ein Vater nun am besten zur Taufe, ohne im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen oder sich zu blamieren? Wir haben alle wichtigen Informationen für Väter zusammengetragen, die ganz sicher dabei helfen, die richtige Kleidung für diesen Anlass zu finden. 

Ein Anzug zur Taufe

Gleich zu Beginn können wir sagen: Zwar ist weniger bei einer Taufe mehr, aber Jeans und T-Shirt reichen nicht aus. Ein legerer Anzug sollte schon sein, um dem Anlass gerecht zu werden und neben seinem Kind zu strahlen. Eine Taufe ist eine einfache, aber familiäre Feier. Und in einer Kirche gehört es sich auch einfach, sich ordentlich und adrett zu kleiden.

Eine Taufe ist definitiv ein Grund zu feiern, aber kein festlicher Akt wie ein schicker Abendempfang oder eine Hochzeit in dem Sinne. Ein schwarzer Maßanzug oder Frack muss daher nicht unbedingt sein. Passender sind gedeckte und auch hellere Farben oder der klassische, einfach schwarze Anzug mit hellem Hemd. Da der Vater ebenso wie der Taufpate mit dem Kind im Vordergrund steht, sollte eine Krawatte oder Fliege schon sein. Aber darauf kommen wir später noch genauer zu sprechen.

Für Männer, die es noch lockerer mögen, gehen auch Kombinationen aus Blazer oder Jackett und schwarzer Stoffhose oder einer ordentlichen Jeans, am besten in Schwarz. 

Passend zum Thema: Was zieht man als Mann zur Taufe an?

Was zieht man im Sommer an?

Im Sommer ist es gewohnt warm. Während in der Kirche Jackett oder Blazer anbehalten werden sollten, können diese im Anschluss der Taufe bei der Feier ruhig abgelegt werden. Ähnlich wie bei Hochzeiten bildet der Vater des getauften Kindes hierbei das Vorbild für die anderen Gäste. Auch die Krawatte kann ruhig gelöst oder ein Hemdknopf geöffnet werden.

Im Sommer empfehlen sich leichte und luftige Stoffe sowie Halbschuhe, die dennoch ordentlich zum Anzug aussehen. Besonders beliebt sind in der warmen Jahreszeit Stoffhosen und kurzärmlige Hemden unter dem Jackett.

Was zieht man im Winter an?

Im Winter ist es nicht nur draußen kalt, sondern oft auch in der Kirche. Meist sind die Gotteshäuser nicht beheizt und dadurch recht kühl. Daher ist es wichtig, sich passend zu kleiden. Väter sollten auf feste Stoffe bei Jackett und Hose achten. Ein langärmliges Hemd unter der Anzugjacke oder dem Jackett sind empfehlenswert. Auch das Schuhwerk sollte winterfest und warm sein.

Für draußen ist ein Wollmantel oder ähnliches ideal, aber da die Taufe in der Regel nicht außerhalb der Kirche stattfindet, sind auch Wetterjacken oder sportlichere Modelle für den Weg zur Kirche und den Nachhauseweg vollkommen in Ordnung. Hauptsache man kommt warm ans Ziel. Und in der Kirche steht man ja dann im Anzug oder Jackett vor dem Taufbecken.

Welche Schuhe sind passend?

Auch wenn das vielleicht viele Männer enttäuschen wird, aber Sportschuhe und Sneakers sind bei einer Taufe ein Tabu.

Passender sind ordentliche Leder- oder Lackschuhe – eben passend zum Anzug oder Jackett. Mittlerweile gibt es für Männer auch sportliche Modelle, die zu Anzügen und Blazern getragen werden können. Die Hauptsache ist, dass die Schuhe zum Anzug passen. Ist der Anzug hell, sollten passende Farben bei der Schuhwahl Einfluss haben. Bei einem schwarzen Anzug passen am besten schwarze Schuhe. Auch hier ist das „drunter“ wichtig.

Väter sollten keinesfalls knallige oder bunte Socken tragen. Meist schauen die nämlich hervor und das sieht alles andere als gut aus. Schöner sind dunkle oder helle Socken, die zur Hose passen und nicht unnötig auffallen. 

Krawatte oder lieber Fliege?

Wie bereits erwähnt, sind Krawatten oder Fliegen durchaus passend für Väter, die bei einer Taufe sind. Während die Krawatte ein echter Klassiker ist, ist die Fliege ein eher ausgefallenes Accessoire.

Mit einer Fliege wirken Männer oft charismatisch, frech und jung. Dabei sieht die Fliege immer toll aus – auch zu einer Taufe. Bei einer Taufe kann sie sogar das ganze Outfit etwas auflockern und einen coolen Touch zaubern. Aber auch bei der Fliege ist die Farbe wichtig. Passend für eine Taufe sind – ebenso wie beim Anzug oder Jackett – gedecktere Farben. Aber auch kleine Farbakzente in der Fliege sind in Ordnung. So kann eine farbige Fliege einen grauen oder hellen Anzug etwas aufwerten und das Outfit legerer erscheinen lassen.

Wer es aber eher dezenter mag, sollte besser zum Klassiker der Krawatte greifen. Sie sieht in dem Sinne „normaler“ aus, als die Fliege und fällt weniger auf. Schließlich steht nach wie vor das Kind im Mittelpunkt. Aber ob Fliege oder Krawatte hängt allein vom Geschmack und dem Typ Mann ab. Erlaubt ist beides. 

Sind Accessoires ok?

Ganz klar: ja, Accessoires sind ok. Dazu gehören vor allem Krawatten und Fliegen, sofern sie zum restlichen Outfit passen. Accessoires können auch bei Männern das ganze Outfit ausmachen.

Aber bei einer Taufe sollte dennoch alles gediegen und ruhig sein. Knallige Farben oder zu viele Accessoires sind nicht ratsam. Dazu gehört auch Schmuck. Dieser sollte dezent gehalten werden und zum restlichen Outfit passen. Dicke Goldketten oder klobige Ringe sollten daher besser zuhause gelassen werden, wenn es zur Taufe geht.